BOUNDARIES. Ein Archiv zukünftiger Fundstücke

Premiere am 28. Juni 2018 / Aufführungen am 29. und 30. Juni und 1. Juli, 19.30 Uhr

Weltkulturen Museum Frankfurt

„Die Anthropologie bezeichnet die letzte Gattung der auf der Erde lebenden Menschen als Homo Terminus: Grenzfiguren. Es waren Menschen, die nicht nur immer mehr Grenzen überwanden, sondern diese auch ständig mit sich herumtrugen.“

Was genau die damals einsetzenden Bewegungsströme auslöste, ist uns heute unbekannt. Fest steht derzeit nur, dass sie in direkter Linie zu Grenzziehungen führten und dass diese unmittelbar in Verbindung zu stehen scheinen mit einer Erderwärmung, die im 22. Jahrhundert zum Exodus der Menschen von der Erde führte. Fest steht des Weiteren, dass, wo immer eine Mauer aufgebaut wurde, es Menschen gab, die versuchten diese Mauer zu überwinden – und sei es nur in Träumen.

Eine Performance von andpartnersincrime.

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ARE YOU THERE. .تو اونجایی (Tehran/Frankfurt)

Wiederaufnahme am 21. / 22. und 23. Juni 2018

Landungsbrücken Frankfurt

Im Herbst 2015 flieht S. von Teheran nach Frankfurt, um ein neues Leben zu beginnen, wenige Monate später reist L. für ein Theaterstück von Frankfurt nach Teheran, auf der Suche nach sich selbst und einem verschwundenen Freund. Während S. bemüht ist seine Spuren zu verwischen trifft L. auf Geschichten, die nicht mehr erzählt werden. Über Telegram und Skype erhalten beide immer wieder die gleichen Nachrichten: Wo bist du? Bist du da?

Zwei Reisen in entgegengesetzter Richtung. Zwischen Projektion und Realität. Eine Bewegung über Grenzen auf den Spuren der Gegenwart – und der Versuch einer Rekonstruktion. Und während sich ihre Bilder irgendwo da draußen verlieren, erinnern die Klänge an Orte einer möglichen Geschichte. #ListeningisnotaCrime.

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JUMP THE FENCE

Was wäre, wenn wir uns alle ummelden, unsere Pässe verbrennen und Weltbürger würden? Einmal Staatsunangehörigkeit für alle. Wäre dann niemand mehr illegal?

Im März und April verwandelte sich das ehemalige Schmuckgeschäft in der Mühlstraße 1 in Nidda in einen Kunstraum – und Nidda wurde zur Weltstadt Nidda Mundi. andpartnersincrime beschäftigte sich zwei Monate mit dem Thema Grenzen – wir sammelten Geschichten, liefen Grenzen ab, entdeckten neue Grenzen und verschoben so manch eine Grenze – nicht zuletzt im eigenen Kopf. Gemeinsam mit den BürgerInnen von Nidda suchten wir nach den Grenzen, offen oder versteckt, sichtbar oder zunächst unsichtbar.

Das Projekt war Teil einer Residenz von FLUX – Theater und Schule und wurde gefördert vom Land Hessen. Mit Unterstützung der Stadt Nidda.